Das Jahr 1931 – Die Weimarer Republik am Scheideweg

Das Jahr 1931 begann mit dichtem Schneetreiben und dem Einbruch einer Kältewelle in fast allen Regionen Deutschlands. Aber nicht nur das Thermometer sank weit in den Minusbereich, sondern auch die Stimmung bei den Arbeitern und Angestellten, den kleinen Landwirten und Kaufleuten sowie bei den inzwischen mehr als 4 Millionen Erwerbslosen hatte einen Tiefpunkt erreicht und wurde immer stärker von Existenzängsten geprägt. Das Wort „Krise“ wurde zum Wort des Jahres, zum Begriff, der häufiger als alle anderen Vokabeln zur Charakterisierung der ökonomischen, sozialen und politischen Verhältnisse in Deutschland benutzt wurde.

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