Oktoberrevolution

Von der bürgerlichen zur proletarischen Revolution

Im Jahr 1924 verfaßte der von der Sozialdemokratie zum Rätekommunismus gelangte Sozialist Otto Rühle seine Überlegungen über Bürgerliche und Proletarische Revolution, einschließlich des Programms für ein Rätesystem - Ein Zeitdokument, das wir an dieser Stelle für die Gegenwart neu zur Kenntnis bringen möchten.

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„Ganz Europa ist vom Geist der Revolution erfüllt“

Zeitgenossen erlebten den Ersten Weltkrieg als den bis dahin schrecklichsten und opferreichsten Krieg. Vier Jahre lang litten sie unter seinen direkten Auswirkungen, viele weitere Jahre unter seinen langfristigen Folgen. Es war der erste Krieg, in dem im großen Maßstab Flugzeuge, U-Boote und Giftgas eingesetzt wurden. Fast zehn Millionen Soldaten kamen in den Schlachten von Verdun, Tannenberg und anderswo ums Leben, doppelt so viele wurden verletzt. Abseits der Front starben mindestens weitere zehn Millionen Zivilisten an Hunger und entbehrungsbedingten Krankheiten. weiterlesen »

Mythos Kronstadt - Im Spiegel aktueller russischer Veröffentlichungen

Die Ereignisse in Kronstadt 1921 spielen bis heute eine außerordentlich große Rolle im Geschichtsbewusstsein der Linken. Nicht nur, dass jede ausführliche Debatte zwischen Anarchist*innen und Marxist*innen fast unweigerlich auf das Thema kommt – Kronstadt gehört zu wichtigsten Gründungsmythen der Rätekommunist*innen, trägt wie kaum eine andere gewaltsame Maßnahme zur negativen Bewertung von Figuren wie Lenin und Trotzki durch die linke Öffentlichkeit bei und wird immer wieder als Beispiel für Unterschied zwischen „Revolution von unten“ und „Revolution von oben“ herbeizitiert. weiterlesen »

Ottokar Luban: Rosa Luxemburgs Demokratiekonzept. Ihre Kritik an Lenin und ihr politisches Wirken 1913-1919.

Wer sich mit der Geschichte des Spartakusbundes und seiner bekanntesten Vertreterin Rosa Luxemburg auseinandersetzt, kommt um die Forschungen Ottokar Lubans nicht herum.

Umso erfreulicher ist es, dass nun verschiedene, vorher nur verstreut vorliegende Aufsätze aus den letzten Jahren endlich einem Band versammelt wurden. Dabei handelt es sich durchweg um korrigierte, teilweise auch inhaltlich erweiterte Versionen. weiterlesen »

Alle Macht den Sowjets?

Vor 90 Jahren, im Frühjahr 1921, erhoben sich die Matrosen des Marinestützpunkts Kronstadt gegen die Regierung der russischen Kommunisten. Sie, die einstige Speerspitze der Revolution, taten das nicht, um den Sozialismus zu bekämpfen. Ganz im Gegenteil: Sie wollten ihn vor der drohenden Erstickung durch die autoritären Männer um Lenin retten. Ihr Mittel dazu waren basisdemokratisch gewählte Räte, die der Allmacht der kommunistischen Partei entgegengesetzt werden sollten. weiterlesen »

Russische Bolschewiki und deutsche Linkssozialisten am Vorabend der deutschen Novemberrevolution. Beziehungen und Einflussnahmen

Die versuchte Beeinflussung der innenpolitischen Entwicklung Deutschlands durch die bolschewistische russische Regierung während der letzten Monate des Kaiserreichs – hauptsächlich aus der Sicht Lenins mit seinen Hoffnungen auf eine Revolution in Deutschland - ist jüngst auf neuester Quellengrundlage in einer exzellenten Studie von Alexander Vatlin untersucht worden. Ansonsten sind die seit „Perestroika“ bzw. weiterlesen »

Die Oktoberkonferenz 1918 der Spartakusgruppe. Neue Forschungsergebnisse

„Die wichtigste Initiative der Spartakisten in den Wochen vor der Revolution war die Einberufung einer am 7. Oktober [1918] in Berlin tagenden illegalen Konferenz von Vertretern der Spartakusorganisationen aus dem ganzen Reichsgebiet und von Linksradikalen, die nicht der USPD angehörten.“ weiterlesen »

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