Migration

Über den Betrieb hinaus

Die Idee von „Worker Centers“ ist, etwas zeitverzögert, gemeinsam mit den Konzepten US-amerikanischer Gewerkschaften zu „Organizing“ und „Campaining“ über den großen Ozean geschwappt. „Worker Centers“ scheinen überall dort eine attraktive Idee zu sein, wo die gewerkschaftliche Organisierung problematisch wird – allgemein in prekären Beschäftigungsbereichen und hier vor allem noch einmal dort, wo insbesondere migrantische Arbeiter*innen beschäftigt werden. weiterlesen »

Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund innerhalb von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen

Ausstellungen, Zeitungsartikel, Festreden, Theaterinszenierungen, ein Kinofilm und sogar Denkmäler widmen sich in diesem Jahr insbesondere der Migration aus der Türkei und vor allem den Menschen, die in der Bundesrepublik geblieben sind. Hintergrund ist das 50-jährige Jubiläum der deutsch-türkischen Anwerbevereinbarung. In Festreden und Artikeln wird betont, wie sehr die MigrantInnen die bundesdeutsche Gesellschaft geprägt und verändert haben. Doch worin besteht dieser Wandel konkret? weiterlesen »

"Sechs bis acht Kommunisten, getarnt in Monteursmänteln"

Vom Arbeitskräfteabkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei vom Oktober 1961 profitierten in Köln vor allem die Ford-Werke. 1973 bereits war mehr als ein Drittel der Belegschaft türkischer Herkunft, sie arbeiteten vor allem an den Fließbändern in der Endmontage. Als es im August 1973 zu »wilden Streiks« der Türken bei Ford Köln kam, bekam das Bild vom unterwürfigen, für jede Drecksarbeit dankbaren Gastarbeiter die ersten Kratzer. Serhat Karakayali von Kanak Attak fügt ihm weitere hinzu und erzählt die Geschichte des 73er Streiks. weiterlesen »

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