Karl Korsch

Karl Korsch (1886-1961)

Karl Korsch gehörte in der Novemberrevolution 1918 zu den Mitbegründern des Arbeiter- und Soldatenrats in Meiningen, 1919 war er zeitweise Mitglied der Sozialisierungskommission in Berlin, die jedoch ohne Ergebnis tagte. Im selben Jahr habilitierte er sich im Fach Jura. Seine juristische Bildung nutzte er dazu, wesentliche Impulse für die Rätedebatte zu setzen. Korschs Schrift "Was ist Sozialisierung? Ein Programm des praktischen Sozialismus." gilt bis heute als konsequenteste Ausformulierung rätedemokratischer Theorie.

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Zur Aktualität von Karl Korsch und seine Bedeutung für die Entwicklung der sozialistischen Linken

Im folgenden dokumentieren wir einen von Gregor Kritidis herausgegebenen Sammelband zur Aktualität des Werkes von Karl Korsch, der auf einer Tagung aus dem Jahr 2003 beruht.

Aus der Einleitung von Joachim Perels: "Es geht uns um die Problemstellung: Welche Aspekte des Werkes von Karl Korsch bilden heute noch Anknüpfungspunkte, die sich bei anderen Denkern nicht finden und auch heute noch von grundlegender Bedeutung sind. Um dies herauszufinden, ist es vielleicht nützlich, einen kleinen Rückblick zu wagen."

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Praktischer Sozialismus und geistige Aktion - Anmerkungen zu Karl Korsch

Die Korsche Position, die Produktionssphäre demokratisch umzuwälzen, den Lohnarbeiter nicht nur als Staatsbürger, sondern als Produzent zu emanzipieren, kommt angesichts der "psychischen Verelendung" (Gerlach) unter zunehmend prekären Arbeitsbedingungen wieder brennende Aktualität zu. weiterlesen »