1. Selbstorganisation

    Cobas ist eine Abkürzung für »comitati di base« – Basiskomitees. Zur Entstehungsgeschichte der Cobas gehören u.a. der spontane Aufstand der Fabrikarbeiter in den sechziger Jahren und die Aufstände der Dienstleistungsbeschäftigten, Zeitarbeiter und Arbeitslosen in den siebziger und achtziger Jahre ebenso wie der massenhafte Protest der Basis gegen die neokorporativen offiziellen Gewerkschaften in den frühen neunziger Jahren, der in die Gründung der ersten Cobas mündete. weiterlesen »

  2. Der betriebliche Aufbruch im Herbst 1989

     "Wer die Jahrzehnte währende politische Stabilität der DDR- Gesell- schaft ebenso vor Augen hat wie die Bilder der prägenden Gestalten der kirchlichen Friedens- bewegung in den 1980er Jahren, wer schließlich an die Menschen auf den Tribünen, Podien oder an den Runden Tischen in der Zeit des Umbruchs von 1989 und 1990 denkt, die stark von Künstler/innen und Pfarrer/innen geprägt wurden, fragt vielleicht, weshalb es lohnt, sich überhaupt mit den Betrieben und ihren Belegschaften in der DDR zu weiterlesen »

  3. Für ein Leben ohne Chefs!

    Seit mehr als 200 Tagen leisten 94 ArbeiterInnen der Kazova-Textilfabrik in Istanbul Widerstand. Am 31. Januar 2013 wurden sie für eine Woche in unbezahlten Urlaub geschickt - danach fanden sie eine leergeräumte Fabrik vor. Da ihnen vier Monate lang kein Lohn gezahlt worden war, blieb nur der Kampf für die eigenen Rechte.
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  4. Sieg der Ausdauer

    Am 28. September 2013 konnte man in Istanbul an einer eher ungewöhnlichen Modenschau teilnehmen. Eher ungewöhnlich deshalb, weil hier weder abgemagerte Topmodels, noch steinreiche Modezaren, keine Glamourreporter oder Fashion-Yuppies zu sehen waren. Statt dessen gab es Streiktransparente, eine Demonstration und die populäre kommunistische Band Grup Yorum. Im Unterschied zu einer Modenschau der Bourgeoisie handle es sich um eine proletarische, und deren Mode sei »Besetzung, Widerstand und Produktion«, so der Journalist Metin Yegin auf der Veranstaltung.
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  5. Die vergessene Seite der Revolution

    Die Feierlichkeiten in Budapest zum 50. Jahrestag des Ungarnaufstandes 1956 am 23. Oktober 2006 waren »getrübt von Gewalt«, berichtete das ZDF in seiner Abendschau am selben Tag. Diesmal waren die Bilder eindeutig – die Gewalt ging nicht vom Volke aus, sondern von der Polizei, die mit Wasserwerfern und Gummigeschossen eine Gruppe von Demonstranten vom Platz fegte. Es gab 40 Verletzte. Der Platz sei anschließend abgesperrt und »unheimlich leer« gewesen, sagte der Reporter, sichtlich beeindruckt von diesem spontanen Massenausbruch. weiterlesen »

  6. Von der bürgerlichen zur proletarischen Revolution

    Im Jahr 1924 verfaßte der von der Sozialdemokratie zum Rätekommunismus gelangte Sozialist Otto Rühle seine Überlegungen über Bürgerliche und Proletarische Revolution, einschließlich des Programms für ein Rätesystem - Ein Zeitdokument, das wir an dieser Stelle für die Gegenwart neu zur Kenntnis bringen möchten.

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  7. express - Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit

    Seit über vierzig Jahren schon berichtet die Zeitschrift "express" über basisorientierte Gewerkschaftsarbeit, Betriebskämpfe und immer wieder auch über Fabrikbesetzungen und selbstverwaltete Produktion - Grund genug, die Zeitschrift hier auf workerscontrol.net einmal vorzustellen: weiterlesen »

  8. Fabriken ohne Chefs

    In ganz Griechenland entstehen kleine Läden der solidarischen Ökonomie. Man kann dort ökologische Produkte aus dem In- und Ausland zu niedrigen Preisen kaufen. Seit einigen Monaten stehen in jedem solchen Geschäft neben dem Biooliven­öl und dem Fair-Trade-Kaffee auch Putzmittel: Die Flaschen voller Glas- bzw. Allzweckreiniger oder Waschmittel tragen keinen Markennamen. Aber auf den schwarz-weißen Etiketten kann man ein Zahnrad und eine Fabrik sehen.
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  9. Beugemaßnahmen - Selbstverwaltete Fabrik »Jugoremedija« in Serbien soll in den Bankrott getrieben werden

    Am 1. August 2012 verhaftete die Polizei von Zrenjanin den Generaldirektor des
    selbstverwalteten Pharmazeutik-Unternehmens Jugoremedija, Zdravko Deuric, dessen
    Finanzdirektorin, Anika Malusic, sowie Milana Zlokas und Stevan Gregovic, VertreterInnen
    des assoziierten Unternehmens Penpharm1, wegen »Verdachts auf kriminellen
    Machtmissbrauch«. Bei den Verhafteten handelt es sich just um diejenigen, die die weiterlesen »

  10. Gleiches Ziel, große Unterschiede - über die Fabrikbesetzungen bei Innse und Officine

    Dieter Wegner vergleicht Arbeitskämpfe und Betriebsbesetzungen bei der Mailänder Maschinenfabrik "Innse" und bei "Officine", einer Zweigstelle der Schweizer Bundesbahn. weiterlesen »

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