1. Zwischen Überlebensstrategie und Ideologie - Fabrikbesetzungen in Argentinien

    Einige Tage vor Weihnachten des Jahres 2001, genauer gesagt am 19. und 20. Dezember, schaute die Weltöffentlichkeit nach Süden, nach Argentinien. Der so genannte »Argentinazo« weckte die Hoffnung vieler, die lange auf eine Reaktion der Unterdrückten gewartet hatten. Es gab unzählige Informationen über neue Formen sozialer Bewegungen, die sich über Jahre entwickelt hatten: Volksversammlungen, Tauschringe und vor allem ein Novum: die besetzten Fabriken. weiterlesen »

  2. Vio.Me – Wenn Ihr nicht könnt, wir können!

    Erst macht die griechische Baustoff-Fabrik Vio.Me pleite, dann laufen die Eigentümer davon, und nun übernehmen die Arbeiter.
    Die Entscheidung, eine Fabrik in Selbstverwaltung zu übernehmen, ist für die gesamte griechische Arbeiterbewegung von großer Bedeutung.

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  3. Vom Kindergarten in die Hochschule

    Raúl Godoy, Arbeiter aus der besetzten Fabrik Zanon in Argentinien, sprach am Mittwoch (22.5.2013) vor interessierten Zuhörern in Athen. Aus der Stadt Neuquén war er gekommen, um die Erfahrungen von »FaSinPat« (der »Fábrica sin Patrones« oder »Fabrik ohne Chefs«) weiterzugeben. Die 450 Arbeiter hatten ihre Fabrik im Jahr 2001 besetzt und produzieren seitdem Keramik in eigener Regie. Bei Zanon gibt es monatlich eine ganztägige Versammlung, auf der alle wichtigen Entscheidungen demokratisch getroffen werden. weiterlesen »

  4. Langfristige Basisarbeit

    Viele sagen, Zanon sei ein Ausdruck der besonderen Bedingungen der Krise von 2001 in Argentinien« erzählte der schmale Arbeiter im großen Saal des IG-Metall-Hauses in Berlin-Kreuzberg. »Doch Zanon ist nicht vom Himmel gefallen.«
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  5. Besetzte Fabrik in Argentinien zu Besuch in Berlin

    Raúl Godoy ist einer der mehr als 400 ArbeiterInnen der Zanon-Fabrik, die auch unter dem Namen “FaSinPat” (“Fabrica sin Patrones”, “Fabrik ohne Chefs”) bekannt ist. Seit 2012 ist er auch Abgeordneter im Parlament der argentinischen Provinz Neuquén. Die Fragen stellte Wladek Flakin.

    Wie begann die Geschichte von Zanon als selbstverwaltete Fabrik? weiterlesen »

  6. Perspektiven der autonomen Arbeiterorganisationen Norditaliens in der europäischen Krise

    Erstmalig hatten sich im Zeitraum von 1919 bis 1920 in den industriellen Zentren Norditaliens unabhängige und lokale Arbeiterorganisationen gebildet: Vor allem die Fabrikräte von Turin konnten im Laufe dieser Zeit, die von einer weit verbreiteten Militanz in der gesamten Arbeiterklasse geprägt war, die Selbstwahrnehmung vieler kämpfender Lohnabhängigen weg vom passiven „Lohnempfänger“ hin zum Selbstverständnis eines selbstbewusst-produktiven Produzenten verschieben. weiterlesen »

  7. Der Eigen-Sinn der Arbeitskämpfe

    Als Anfang September 1969 die Beschäftigten der Hoesch AG in Dortmund in einen wilden Streik traten, um eine lineare Lohnerhöung zu fordern, war dies für die bundesdeutsche Öffentlichkeit eine Überraschung. Und als die Aktion zu einem schnellen Zugeständnis der Unternehmer führte und von den Beschäftigten in zahlreichen weiteren Betrieben nachgeahmt wurde, wurde bereits die Frage gestellt, ob sich nun eine schon verschwunden geglaubte "Arbeitermilitanz" erneuere. Die "wilden", d.h. weiterlesen »

  8. Zur Aktualität von Karl Korsch und seine Bedeutung für die Entwicklung der sozialistischen Linken

    Im folgenden dokumentieren wir einen von Gregor Kritidis herausgegebenen Sammelband zur Aktualität des Werkes von Karl Korsch, der auf einer Tagung aus dem Jahr 2003 beruht.

    Aus der Einleitung von Joachim Perels: "Es geht uns um die Problemstellung: Welche Aspekte des Werkes von Karl Korsch bilden heute noch Anknüpfungspunkte, die sich bei anderen Denkern nicht finden und auch heute noch von grundlegender Bedeutung sind. Um dies herauszufinden, ist es vielleicht nützlich, einen kleinen Rückblick zu wagen."

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  9. Praktischer Sozialismus und geistige Aktion - Anmerkungen zu Karl Korsch

    Die Korsche Position, die Produktionssphäre demokratisch umzuwälzen, den Lohnarbeiter nicht nur als Staatsbürger, sondern als Produzent zu emanzipieren, kommt angesichts der "psychischen Verelendung" (Gerlach) unter zunehmend prekären Arbeitsbedingungen wieder brennende Aktualität zu. weiterlesen »

  10. „Vorstoß zum Sozialismus“?

     

    Wir schreiben den 14. August 1932: Die Leserinnen und Leser der sozialdemokratischen Tageszeitung „Vorwärts“ reiben sich ungläubig ihre Augen. Werden sie das Opfer einer plumpen Fälschung? weiterlesen »

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